Das Salz im Bade

Den Hochzeitstag vergessen? Oder ein anderes Jubiläum? Trotz eines wichtigen Anlasses nicht zum Feiern gekommen (weil man sich ja sowieso wegen der blöden Corona-Diktaturmaßnahmen nirgends hintraut und auch niemanden einladen will)? Egal – der Gründe, Ihren Liebsten ein spontanes Geschenk zu machen, gibt es viele. Oder nein, eigentlich zwei Geschenke: Fangen Sie mit dem hervorragenden Buch „Wandern im Wienerwald“ an. Und dann stellen Sie noch selbst Badesalz her, das sogar nach anstrengenden Routen schmerzende Muskeln beruhigt.

Was Sie dazu brauchen

• 500g Bittersalz alias Epsomsalz (Apotheke) oder Meersalz
• getrocknete Blüten- bzw. Blütenblätter von Rosen, Lavendel etc.
• ätherische Duftöle (naturrein; hier sehr genau auf die Qualität achten und lieber ein paar Euro mehr zahlen)
• dekorative Gläser mit Deckel

Eine sehr angenehme und effiziente Art zu entgiften (Detox heißt das entsprechende Modewort) und zugleich den Magnesiumhaushalt in Schwung zu bringen, der uns dafür mit erholsamem Schlaf und selteneren Kopfschmerzen belohnen wird, ist Epsomsalz oder auch Magnesiumsulfat. Dieses natürlich vorkommende Mineral erlebt in letzter Zeit ein Revival und ist in vielen Badezusätzen und Pflegeprodukten enthalten. Es wirkt sowohl entzündungshemmend (Magnesium) als auch entschlackend (Sulfate) – und vor allem Magnesium wird laut Studien am effizientesten über die Haut aufgenommen. Ist Ihnen die Beschaffung zu umständlich, oder haben Sie Meersalz lieber, können Sie selbstverständlich auch darauf zurückgreifen.

Schritt 1

Füllen Sie das Salz in ein hübsches Glas. Rexgläser eignen sich zum Beispiel hervorragend dafür, aber auch alte Marmeladengläser. Wichig ist, dass es luftdicht verschließbar ist, sonst zieht das Salz die Luftfeuchtigkeit an und beginnt zu klumpen.

Schritt 2

Tröpfeln Sie ein paar Tropfen – je nach bevorzugter Duftintensität fünf bis zehn – Ihres liebsten ätherischen Öls dazu. Wir haben uns für das Hildegard Harmonie-Öl von Sonnentor entschieden – eine Mischung aus Lavendel-, Mandarinen-, Ylang Ylang-, Jojoba- und Rose Damascena.

Rühren Sie nun vorsichtig um, bis keine Klumpen mehr zu sehen sind und sich das Öl gut verteilt hat.

Schritt 3

Nun kommen die getrockneten Blüten und Blütenblätter oder Gewürze ins Spiel. Sie müssen sich hier nicht auf eine Sorte festlegen, sondern können Farben, Gerüche und Eigenschaften nach Ihren Vorlieben oder – noch besser – denen des zu Beschenkenden kombinieren. Besonders gut eignen sich Rosenblüten, Lavendel, Melisse, Kamille, Lindenblüten oder Malvenblüten.
Mischen Sie diese unter das Salz, bis alle Blüten gleichmäßig verteilt sind.

Schritt 4

Jetzt müssen Sie das Glas nur noch luftdicht verschließen, hübsch verpacken und vielleicht noch mit einem Gutschein für eine Wohlfühl-Massage versehen. Wer weiß – vielleicht geht sich ja sogar ein gemeinsames Bad aus? (kat)


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