Porträts aus dem Herbst des Wanderlebens

Auf dem Kirchenplatz in Gumpoldskirchen formiert sich die kleine Wandergruppe, um wieder einmal die Wanderung 21 im Buch „Wandern im Wienerwald“ zu begehen und auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Startpunkt

Sie wendet sich zum Weg hinter der Pfarrkirche, wo gleich der Kreuzweg beginnt und ein steiler Erstanstieg seinen Anfang nimmt. Wenn die oberen Weingärten erreicht sind, fallen bald erneuerte und neue Orientierungspfeile auf. Wir marschieren in Generalrichtung „Wetterkreuz“, das wir schließlich nach ca. 80 Min. erreichen.

Nach weiteren 30 Min. haben wir den höchsten Punkt der Strecke in 675 m Höhe erreicht: den Hochanninger. Auf der Wilhelmswarte wird unser Wanderbuch noch einmal in die Kameralinse gehalten, bevor wir von der Plattform aus die Aussicht in alle Himmelsrichtungen genießen.

Wilhelmswarte Rastende

Nach weiteren 15 Min. entschließen wir uns beim Schutzhaus, auch den Abstecher zu absolvieren, um den Eschenkogel zu besuchen – den zweithöchsten Gipfel der vier Anninger-Anhöhen.

30 Jubiläumswarte am Eschenkogel 2

Hier thront seit 1898 eine von drei Jubiläumswarten im Wienerwald. Vor einigen Jahren war sie noch stark mit Bäumen und Gesträuch zugewachsen, nach einer brutalen Abholzung dann so gut wie freistehend; nun ist wieder erstes Buschwerk hochgeschossen, was die Umgebung nicht mehr so kahl aussehen lässt.
Der Rundumblick vom Plateau der Warte ist großartig und angesichts des tollen Wetters beeindruckend. Hier der Blick Richtung Wien …

180927-23 Anninger Jubiläumswarte

Nach dem Besuch der Warte und des Anninger-Schutzhauses nehmen wir uns den Abstieg in den Eschenbrunngraben vor. Der Weg – oder eher Pfad – beginnt unmittelbar hinter dem Hauptorientierungsbaum bei der Zufahrt zum Schutzhaus. Nach der Totalabholzung der Schneise ist er mittlerweile schon ein wenig zugewachsen und anfangs völlig markierungslos. Nach ca. 150 m erspäht man mit viel Mühe noch den im Buch beschriebenen Hinweis auf die blassen Buchstaben H.BR. (offensichtlich Hinterbrühl), wo man sich rechts in die Senke begibt – immer in Blickkontakt mit der Außenringautobahn. Im Bild links die blassgelben Buchstaben, rechts der Abstieg …

Erst 400 m weiter gibt es wieder gelbe und rote Markierungen – die aber zum Teil eher improvisiert wirken.

38 unten - zu spät - die gefallene Markierung

Im letzten Abschnitt der Route, nach dem Besuch einer besonderen Attraktion dieser Gegend, blicken die Autoren beim  Matterhörndl durch den Spalt im Felsen und wollen wandernde Leser ermuntern, sich ein Beispiel zu nehmen und wichtige Veränderungen an den im Buch beschriebenen Strecken kundzutun.

Matterhörndl

Wie die insgesamt durchaus anspruchsvolle Wanderung bis hierher führt und schließlich zu Ende geht, erfahren Sie in unserem Buch „Wandern im Wienerwald“.  (shaw)


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